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Rabatt wie bei Bahncard: Deutsche Post führt Postbus Karte für Fernbusse ein

Bild: dpdhl.com / Deutsche Post AG

Für Reisende werden Fernbusse immer häufiger zur Bahn-Alternative. Diese reagiert darauf mit dem Versprechen, die Preise im Fernverkehr stabil zu halten. Die Konkurrenz schläft allerdings nicht und geht ihrerseits in die Offensive. Die Deutsche Post führt im Zuge dessen eine Rabattkarte für Postbusse ein.

25 Prozent Rabatt mit der Postbus Karte

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Ähnlich der Bahncard werden Kunden mit dem Versprechen gelockt, nach dem Kauf der Karte zu rabattierten Preisen reisen zu können. Für 25 Euro im Jahr werden sämtliche Fahrtkosten um 25 Prozent vergünstigt. Vor allem für Pendler soll sich das schon nach wenigen Fahrten lohnen. Gleichzeitig verspricht die sogenannte „Postbus Karte“ etwas mehr Komfort während der Reise, da die Besitzer Anspruch auf jeweils ein kostenloses Heißgetränk haben. Eingeschränkt wird das Angebot jedoch bei Auslandsreisen mit Kooperationspartnern der Deutschen Post. Bei diesen hat die „Postbus Karte“ keine Gültigkeit.

Im Gegenzug soll die Karte kundenfreundlicher als das Pendant der Bahn sein, da sie nach Ende der zwölfmonatigen Gültigkeit einfach ausläuft und nicht formal gekündigt werden muss. Laut Joachim Wessels, Chef der Post-Tochter Deutsche Post Mobility GmbH, will man so dem eigenen Qualitätsanspruch gerecht werden. Schon jetzt sei man in dieser Hinsicht führend auf dem deutschen Fernbusmarkt.

Billigere Konkurrenz hat die Nase vorn

Mit der Einführung der „Postbus Karte“ dürfte die Post allerdings nicht nur die Bahn, sondern auch die Fernbus-Konkurrenz ins Visier nehmen. Diese punktet derzeit nämlich vor allem bei sparsamen Kunden mit niedrigeren Preisen. Laut Zahlen des Berliner IGES-Instituts reiht sich die Post in Sachen Fahrplankilometern noch immer weit hinter dem Marktführer „MeinFernbus Flixbus“ ein, der es auf 71 Prozent Marktanteil bringt, während sich die Postbus-Betreiber mit zwölf Prozent zufriedengeben müssen.

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