home Gesundheit Sonnenschutz: Lidl-Sonnenmilch Testsieger bei Stiftung Warentest – Diese Fehler sollten Sie beim Sonnenbad vermeiden

Sonnenschutz: Lidl-Sonnenmilch Testsieger bei Stiftung Warentest – Diese Fehler sollten Sie beim Sonnenbad vermeiden

Mit der anstehenden Badesaison stellt sich die alljährliche Frage nach dem besten Sonnenschutz. Einer neuen Studie der Stiftung Warentest zufolge gibt es diesen bereits für wenig Geld. Allerdings muss man bei der Verwendung einiges beachten. Viele vermeintliche Wahrheiten zum Thema entpuppen sich bei genauerer Betrachtung als Irrtum.

Testsieger kommt von Lidl

INFO-BOX:
stiftung warentest
sonnencremes
Platz 1: Cien Sun Sonnenmilch Classic (Lidl)
Platz 2: Nivea Sun Schutz und Pflege Sonnenmilch
Platz 3: Today Sun Sonnenmilch (Penny/Rewe)
Platz 4: Sun Ozon Sonnenmilch Med (Rossmann)
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In der neuen Untersuchung haben die Verbraucherschützer der Stiftung Warentest 17 Sonnenschutzmittel mit den Lichtschutzfaktoren 15 und 20 genauer unter die Lupe genommen. Das Ergebnis dürften vor allem Sparfüchse freuen, die ihre Sonnencreme beim Discounter kaufen. Die beste Note konnte die „Cien Sun Sonnenmilch Classic“ ergattern, von der 250 Milliliter bei Lidl für 2,29 Euro zu haben sind und die mit der Note 1,3 bewertet wurde. Als ebenfalls „sehr gut“ wurde die preiswerte Alternative von Penny und Rewe („Today Sun Sonnenmilch“ mit 200 Milliliter zu 1,98 Euro) bewertet. Beide Produkte spielen in einer Liga mit dem Markenprodukt „Nivea Sun Schutz und Pflegesonnenmilch“, von der 250 Milliliter zu 9 Euro zu haben sind. Dass teuer nicht immer gut sein muss, zeigte hingegen „Annemarie Börlind Sonnenfluid“, die von den Testern wegen der Nichteinhaltung des Sonnenschutzfaktors mit der Note 5,0 bedacht wurde. Der Preis liegt hier bei stolzen 16,50 Euro für 125 Milliliter.

Besser zuviel als zu wenig Sonnencreme auftragen

Bedenken sollte man allerdings, dass der Schutz nicht allein von der Qualität der Sonnencreme abhängt. Verwendet man zu wenig, sinkt die Wirkung deutlich. Laut Experten nutzen viele nur etwa ein Viertel der Menge, auf deren Basis der Lichtschutzfaktor in den Laboren ermittelt wird. Beim Auftragen darf man also nicht allzu sparsam sein.

Testsieger: Cien Sun Sonnenmilch Classic © obs/LIDL/Lidl

Ein Fehler ist es auch, die Zeit, die man risikolos in der Sonne verbringen kann, durch mehrmaliges Nachcremen erhöhen zu wollen. Wie ausgiebig ein Sonnenbad sein darf, hängt vom Lichtschutzfaktor und dem Eigenschutz der Haut ab. Dieser liegt je nach Hauttyp zwischen fünf und 30 Minuten und wird mit dem Lichtschutzfaktor des Sonnenschutzes multipliziert. Wer ein LSF 30-Produkt verwendet und 10 Minuten Eigenschutz besitzt, kann so bis zu 300 Minuten in der Sonne bleiben. Danach sollte jedoch Schluss sein, da auch Nachcremen nicht mehr vor Schäden schützen würde. Die Haut benötigt dann einige Zeit, um sich zu regenerieren.

Sonnenschutz braucht 30 Minuten Vorlaufzeit

Vorsichtig sollten auch all jene sein, die sich während des Sonnenbads gern im Wasser abkühlen. Selbst wenn sie einen wasserfesten Sonnenschutz verwenden, leidet dieser beim Schwimmen und dem anschließenden Abtrocknen. Wer zwei Mal 20 Minuten im Wasser war, genießt dadurch nur noch den halben Schutz und muss neue Sonnencreme auftragen. Um die optimale Wirkung zu erzielen, genügt es zudem nicht, sich erst am Strand einzucremen. Experten empfehlen eine Vorlaufzeit von 30 Minuten. Auch gern vergessene Stellen wie die Ohren, den Nacken oder die Stirn sollte man schützen. Zu welchem Mittel – ob Creme, Spray oder Schaum – Sonnenhungrige greifen, ist dafür unerheblich, da sie alle auf die gleiche Art wirken.

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