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Oscar-Gewinner: Komponist James Horner stirbt bei Flugzeugabsturz

Bild: © ussatlantis - Fotolia.com

Und wieder verliert Hollywood einen seiner ganz großen Künstler. James Horner starb gestern im Alter von 61-Jahren bei einem Flugzeugabsturz. Der Oscar-Gewinner komponierte unter anderem die Filmmusik zu „Titanic“, „A Beautiful Mind“ und „Avatar“.

Großer Erfolg mit Musik zu „Braveheart“

Seinen großen Durchbruch hatte James Horner, der als einer der erfolgreichsten Komponisten für Filmmusik neben John Williams galt, mit der Musik zum Film „Star Trek II – der Zorn des Khan“ aus dem Jahr 1982. Vier Jahre später erhielt er seine erste Oscar-Nominierung. In den Jahren 1986 bis 1995 verlagerte sich James Horner auf die Musik für Zeichentrickfilme, von denen einige sogar von Steven Spielberg produziert wurden („Feivel der Mauswanderer“) und sehr erfolgreich an den Kinokassen waren. Auch die Musik aus dem Film „In einem Land vor unserer Zeit“ stammt aus der Feder von Horner, der sich jedoch ab dem Jahr 1995 wieder auf das Popcorn-Kino für die Erwachsenen konzentrierte.

Eine große Aufmerksamkeit erlangte Horner mit seinem Soundtrack zu „Braveheart“, dem überaus erfolgreichen Epos von Mel Gibson. Viele Fans des Films waren der Ansicht, dass ohne den melodischen Soundtrack die Magie des Films niemals hätte auf die Leinwand gebracht werden können. Horner, der sich selbst weitestgehend aus dem Fokus der Öffentlichkeit heraushielt, komponierte ferner die Musik zu Filmen wie „Die Legende des Zorro“, „Troja“, „Apollo 13“ und der Neuverfilmung von „Karate Kid“. Zehnmal wurde der Komponist für einen Oscar nominiert, zwei Mal gewann er die begehrte Auszeichnung.

Musik und Fliegen waren seine Leidenschaft

Neben der Musik hatte Horner noch eine weitere große Leidenschaft – das Fliegen. Am gestrigen Montag kam es dabei im südkalifornischen Los Padres National Forest zu einem Absturz der Maschine, die auf den Komponisten registriert war. Der Pilot der einmotorigen Maschine war der einzige Mensch, der sich an Bord des Flugzeugs befand. Zunächst konnte er nicht identifiziert werden, doch später wurde vom US-Magazin Variety bestätigt, dass es sich um James Horner handelte. Auch seine Assistentin bestätigte dies, da sie auf Facebook bewegend Abschied von ihm nahm.

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