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Anna Fenninger: Streit mit österreichischem Skiverband eskaliert erneut

Bild: wikimedia.org / Manfred Werner - Tsui / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Anna Fenninger, die Siegerin im Ski-Weltcup des letzten Winters, hat seit längerem Streit mit dem österreichischen Skiverband. Nun ist die Situation erneut eskaliert: in einem Facebook-Post warf Fenninger dem Präsidenten des ÖSV, Peter Schröcksnadel, Frauenfeindlichkeit vor. In ihrem Posting schreibt Fenninger, sie sei über Jahre hinweg hintergangen und die ihr gegebenen Versprechen seien gebrochen worden. Sie führt diese Umgangsformen darauf zurück, dass die Mitglieder des ÖSV Frauen nicht den angemessenen Respekt entgegen bringen würden. Weiter teilt Fenninger mit, dass sie sieben Stunden lang mit dem ÖSV verhandelt habe, dass aber letztendlich Frauen offenbar nicht gleichwertig behandelt werden und alle nur nach der Pfeife des Präsidenten Schröcksnadel zu tanzen hätten.

„Keine demokratischen Lösungen mehr“

Nun sei es mit ihrer Geduld am Ende, schreibt Fenninger. Nach drei Jahren, in denen sie sich gefügt und sich alles habe gefallen lassen, will sie nun nicht mehr nach demokratischen Lösungen suchen. Sie fühlt sich als Frau schlecht behandelt und zurückgesetzt und will dies nicht länger hinnehmen. Die selbstbewusste junge Frau will in dieser Frage nicht den leichten Weg wählen und auf ihre Rechte pochen. Dabei hebt sie hervor, dass es ihr nicht um Geld geht, sondern dass sie ein genügsamer Mensch ist. In ihren Augen soll der Sport für alle Beteiligten im Vordergrund stehen. Eine Reaktion von Seiten des ÖSV zu den neuerlichen Vorwürfen von Anna Fenninger steht noch aus.

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