home Politik Spiegel: Redaktion soll von vier US-Geheimdiensten ausgespäht worden sein

Spiegel: Redaktion soll von vier US-Geheimdiensten ausgespäht worden sein

Bild: © Marco2811 - Fotolia.com

Wie das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ mitteilt, soll seine Redaktion ins Visier von vier US-Geheimdiensten, darunter die CIA, geraten sein. Diese hätte ihre Erkenntnisse dann an das Bundeskanzleramt weitergeleitet. Laut einer Vorabmeldung des Nachrichtenmagazins wurde seitens des Spiegel bereits Anzeige bei der Bundesanwaltschaft gestellt. Die CIA-Aktion wird von dem Nachrichtenmagazin als Angriff auf die Pressefreiheit gewertet..

Stellvertreter des Geheimdienstkoordinators versetzt

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Der Bundeskanzler bestellt einen Staatsminister, Bundesminister oder Staatssekretär im Geschäftsbereich des Bundeskanzlers und des Bundeskanzleramtes zum Beauftragten der Bundesregierung für die Nachrichtendienste.
Angaben des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ zufolge hat die CIA Günther Heiß, Geheimdienstkoordinator im Bundeskanzleramt, davor gewarnt, dass der Spiegel offenbar Kontakte in deutsche Regierunsstellen habe. Konkret wurde der Stellvertreter von Günther Heiß, Hans Josef Vorbeck, bezichtigt, Dienstliches an die Redaktion des Spiegels weiter gegeben zu haben. Daraufhin wurde der in die Schusslinie geratene Vorbeck auf eine neue Stelle im Amt versetzt.

Offiziell nannte man auf eine die Versetzung betreffende Anfrage des parlamentarischen Kontrollgremiums Spargründe. Doch bevor es zur Streichung der Stelle des Stellvertretenden Geheimdienstkoordinators im Bundestag kam, sei der Verdacht gegen Hans Josef Vorbeck in einer geheimen Note des Kanzleramtes vermerkt worden.

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