home Politik Türkei bekommt keine US-Hilfe – Syrien dafür russische Anti-Schiffsraketen

Türkei bekommt keine US-Hilfe – Syrien dafür russische Anti-Schiffsraketen

Bild: wikimedia.org / Kimse / Lizenz: CC BY-SA 2.0

Der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan muss die USA mit leeren Händen verlassen. Der Regierungschef hatte auf konkrete Zusagen von US-Präsident Barack Obama im Syrien-Konflikt gehofft, doch dieser versicherte zwar die allgemeine Unterstützung seines Landes, doch verweigerte konkrete Hilfszusagen. Entsprechende Schritte müssen von der internationalen Gemeinschaft ausgehen und nicht unilateral von den USA, so Obama, der auch im eigenen Land stark gedrängt wird, endlich militärisch in den Konflikt einzugreifen. Der US-Präsident verwies stattdessen auf eine mit Russland geplante Syrien-Konferenz, die in Genf mit allen Beteiligten stattfinden soll. Für diese gibt es allerdings noch keinen Termin.

Russen liefern Assad Waffen

Unterdessen steht Russland weiterhin fest an der Seite des syrischen Machthabers Assad. Wie amerikanische Regierungskreise berichten, habe Moskau Antischiffsraketen vom Typ „Jachont“ an Damaskus geliefert. Diese können dazu verwendet werden, Seeblockaden deutlich zu erschweren oder sogar ganz unmöglich zu machen. Die Lieferungen waren allerdings schon 2007 vereinbart wurden. Bereits 2011 lieferten die Russen die erste Hälfte der neun Meter langen Raketen.

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