home Panorama 150.000 Euro: Kein Stofftier ist wertvoller als der Steiff-Teddy

150.000 Euro: Kein Stofftier ist wertvoller als der Steiff-Teddy

Keine Stofftiere sind wertvoller als die Exemplare aus dem Hause Steiff. Dies berichtet die „Welt“, die dafür die Verkaufszahlen der Sammlerstücke der letzten rund 100 Jahre analysiert hat. So hält bis heute einer der Teddybären des Hauses den Rekord für den größten Verkaufserlös, den je ein Kuscheltier erreichen konnte. „Happy“ wechselte im Jahr 2002 den Besitzer und brachte dabei seinem alten Eigentümer stolze 156.240 Euro. Der Bär zählte damals allerdings schon lange zu den „Oldtimern“ unter den Plüschtüren, wurde er doch schon im Jahr 1926 gefertigt.

Auch Hase und Hund lassen die Kasse klingeln

Wie ein Blick auf das Fachportal „Sammler.com“ zeigt, können aber auch die Besitzer von Steiff-Hunden und Steiff-Hasen hoffen, ihr Stofftier für viel Geld an einen begeisterten Sammler verkaufen zu können. So wechselte im gleichen Jahr wie „Happy“ der Terrier „Bonzo“ sein Zuhause, wofür immerhin noch 61.380 Euro flossen. Der Hund wurde im Jahr 1927 gefertigt und ist damit noch einmal 23 Jahre jünger als Hase „Peter Rabbit“, der 2001 immerhin für 34.236 Euro versteigert werden konnte und damit seinerzeit die Welle kostspieliger Stofftier-Verkäufe einleitete.

Mindestalter: 42 Jahre

Stofftier-Besitzer, die eigene Steiff-Modelle ihr Eigen nennen und mit dem Gedanken spielen, sich von diesen zu trennen, um so ihr Bankkonto aufzufüllen, sollten allerdings wissen, dass die Chancen auf einen nennenswerten Verkaufserlös eigentlich nur bestehen, wenn die Tiere wenigstens 42 Jahre alt sind. Denn die Modelle, die vor 1970 gefertigt wurden, gelten unter Kennern als historisch, was als ein unverzichtbares Prädikat gilt, möchte man die Kuscheltiere nicht länger lieb haben, sondern zu Geld machen. Experten mahnen aber, dass sich bei vielen Tieren selbst dann der Verkauf nicht lohne, wenn sie das geforderte Alter erreicht hätten, weil sie aus einer Serie kämen, von denen noch zu viele Modelle existierten. In diesem Fall solle man die Kuscheltiere lieber ihrem ursprünglichen Zweck zuführen und damit Kind oder Enkelkind erfreuen. Alternativ können Kuscheltiere auch für einen guten Zweck gespendet werden.

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Ralf Schmidl

Als Politologe und Online-Redakteur kümmert sich Ralf auf News-Mag in erster Linie um die Bereiche Politik und Wirtschaft. Aber auch zu Lifestyle-Themen wie Smart Living, Car-Trends oder Verbraucherschutz steuert er regelmäßig Artikel auf News-Mag bei.

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