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Absatzprobleme: Apple bietet in den USA Rabatt auf Smartwatch Apple Watch

Für die Entwicklung seiner Smartwatch hat sich Apple mehrere Jahre Zeit genommen. Branchenbeobachter trauten der Apple Watch deshalb zu, intelligente Uhren massentauglich zu machen. Nun gibt es erste Hinweise, dass Apple dieses Ziel bisher verfehlt hat.

Weniger als 5 Millionen Exemplare abgesetzt

Wenn es um konkrete Verkaufszahlen einzelner Produkte geht, halten sich die Kalifornier gern bedeckt. Handelt es sich nicht gerade um einen Dauerbrenner wie das iPhone oder den Mac, lässt man die Konkurrenz und die Öffentlichkeit darüber gern im Dunkeln. So überrascht es auch nicht, dass das in Cupertino beheimatete Unternehmen sich bei der Vorstellung der letzten Quartalsergebnisse nicht näher zum Erfolg der Apple Watch äußerte. Stattdessen wurden die Verkäufe mit der Set-Top-Box Apple TV, dem iPod, Beats-Produkten und diversen Accessoires zusammengefasst. Letztlich sind so nur Schätzungen über den tatsächlichen Verkaufserfolg möglich – und diese fallen nicht übermäßig positiv aus.

Selbst wenn man annimmt, dass das Umsatzplus von 1,68 Milliarden Dollar in diesem Segment allein mit der intelligenten Uhr erwirtschaftet wurde, konnte Apple im Höchstfall 4,83 Millionen Smartwatches absetzen. Da einige Versionen wesentlich teurer als das Einstiegsmodell für 349 Dollar sind, dürften es tatsächlich deutlich weniger Uhren gewesen sein. Unter den ansonsten erfolgsverwöhnten Führungskräften wird dies kaum Begeisterungsstürme auslösen.

50 Dollar Rabatt bei neuem iPhone

Dass es tatsächlich wenig berauschend um den Verkauf der Apple Watch steht, lässt auch eine jetzt angelaufene Rabatt-Aktion in den USA vermuten. Wie US-Medien berichten, erhalten Käufer eines neuen iPhones in ausgewählten Apple Stores 50 Dollar Nachlass, wenn sie sich zusätzlich für eine Apple Watch der Sport- oder regulären Modellserie entscheiden. Dass die Kalifornier bereits so früh nach dem Marktstart Preisaktionen durchführen, ist zumindest ungewöhnlich und könnte ein Versuch sein, den schwächelnden Absatz anzukurbeln.

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Dennis Hain

Dennis Hain (B. Sc. Inf., B.Sc. CS) ist großer Technik und Games Fan. In seinem Job konnte er sich tiefe Kenntnisse der Software-Entwicklung im medizinischen Umfeld und künstlicher Intelligenz für Vollpreis-Computerspiele aneignen. Privat kann er keinem Spiel aus dem Weg gehen - auf News-Mag.de ist er daher für die Bereiche Technik und Spiele verantwortlich.

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