Zum Auftakt des Mobile World Congress hat Samsung seine diesjährigen Spitzenmodelle der Galaxy S-Reihe vorgestellt. Diese tragen wenig überraschend die Namen Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge, haben aber auch sonst wenig vorzuweisen, was so nicht bereits erwartet worden war. Samsung geht den bekannten Weg technischer Verbesserungen und bringt gleichzeitig beim Vorgänger vermisste Features zurück. So hatten es Gerüchte und Leaks schon im Vorfeld der Vorstellung angekündigt.
1. Hauptkamera nur noch mit 12 statt 16 Megapixel
2. microSD-Slot kehrt zurück, USB Typ C fehlt
3. Galaxy S7 und S7 Edge ab Mitte März im Handel
Hauptkamera nur noch mit 12 statt 16 Megapixel
Samsung Galaxy S7 / S7 Edge |
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und S7 Edge |
Eine kleine Überraschung ist der beim Sensor der rückseitigen Kamera vollzogene Wechsel von einem 16- auf ein 12-Megapixel-Modul. Dass darunter die Bild- und Videoqualität leidet, gilt aber als unwahrscheinlich, da die Anzahl der Pixel nicht allein für das Ergebnis verantwortlich ist. Auch die Größe und damit die Lichtempfindlichkeit haben einen gewichtigen Einfluss und genau hier hat Samsung nachgebessert. So gibt es zwar weniger, dafür aber größere Pixel. Gleichzeitig sorgt ein schnellerer Autofokus für eine zügige Einsatzbereitschaft der Knipse. Die Verbesserung soll im Vergleich zum Galaxy S6 durchaus spürbar sein. In Sachen Frontkamera macht Samsung hingegen keine großen Sprünge. 5 Megapixel konnten 2015 zufriedenstellen und werden wohl auch 2016 noch überzeugen.
microSD-Slot kehrt zurück, USB Typ C fehlt
Als positiv werden die meisten Kunden die Rückkehr des microSD-Steckplatzes empfinden. Zwar sind das Galaxy S7 und das S7 Edge mit 32 GB internem Speicher recht gut ausgestattet, wer gerne spielt, unterwegs Filme schaut oder Videos mit der Kamera aufnimmt, wird die Speichererweiterung aber willkommen heißen. Auch ein nach IP68-Standard gegen Staub und Wasser geschütztes Gehäuse, ein Fingerabdrucksensor und ein Pulsmesser stehen wieder auf der Habenseite der Samsung-Spitzenmodelle.
Auf den von vielen erhofften USB-C-Anschluss muss man indes verzichten, weil die Koreaner auch in 2016 noch auf den älteren microUSB-Standard setzen. Dafür gibt es einen deutlich leistungsstärkeren Akku. Der Energiespender kann mit 3.000 mAh (3.600 mAh beim S7 Edge) betankt werden und soll gemeinsam mit verschiedenen Energiesparoptionen für gute Laufzeiten sorgen. Als Software-Basis dient Android 6.0 („Marshmallow“), das von Samsung um die bekannte TouchWiz-Oberfläche erweitert wurde.
Galaxy S7 und S7 Edge ab Mitte März im Handel
Das Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge wird ab 11. März in deutschen Läden zu finden sein und können ab nächste Woche vorbestellt werden. Voraussetzung ist ein gut gefüllter Geldbeutel. Mit einem Preis von 699 Euro für das Galaxy S7 und 799 Euro für die Edge-Variante sind die Geräte kein Schnäppchen. An Farben stehen Schwarz, Weiß und Gold zur Auswahl.