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Bundestrainer Joachim Löw gibt vorläufigen WM-Kader bekannt und verlängert Vertrag

Bild: wikimedia.org / Agência Brasil / Lizenz: CC BY 3.0

Im Dortmunder Fussball-Museum hat Bundestrainer Joachim Löw heute seinen vorläufigen Kader für die in rund einem Monat beginnende Fussball-WM in Russland bekannt gegeben. Größte Überraschung war dabei die Nominierung des Freiburgers Nils Petersen. Nicht dabei ist der Siegtorschütze aus dem WM-Finale 2014, Mario Götze. Unterdessen gab der Deutsche Fussball-Bund (DFB) bekannt, dass Joachim Löw und Teammanager Oliver Bierhoff ihre Verträge verlängert haben.

Freiburger Nils Petersen überraschend im Aufgebot

Demnach bleibt Löw bis 2022 Bundestrainer, Bierhoff verlängerte seinen Vertrag gar bis 2024. Ebenfalls bis 2022 verlängert wurden die Verträge mit Löw-Assistent Thomas Schneider und Torwarttrainer Andreas Köpke. Im Fokus stand heute jedoch die Bekanntgabe des vorläufigen Aufgebots für die bevorstehende WM. Für das Tor nominierte der Bundestrainer Bernd Leno, Marc-André ter Stegen, Kevin Trapp und Manuel Neuer. Letzterer war bis zuletzt fraglich und soll in der Vorbereitung Spielpraxis sammeln. „Die Frage ist, kann er die WM spielen oder nicht. Da müssen beide Seiten ehrlich zueinander sein. Manuel sagt, er kann voll belasten. Er ist unser Kapitän, aber ohne Spielpraxis kann man eben keine WM spielen“, sagte der Bundestrainer. Für die Abwehr nominierte Löw Jérôme Boateng, Matthias Ginter, Jonas Hector, Mats Hummels, Joshua Kimmich, Marvin Plattenhardt, Antonio Rüdiger, Niklas Süle und Jonathan Tah.

Eine echte Überraschung gelang Löw im Sturm: Hier wurde unter anderem der Freiburger Nils Petersen ins 27-köpfige Aufgebot berufen. „In Freiburg hat er 15 Tore gemacht. Er ist ein toller Joker. Von ihm verspreche ich mir einiges“, so Löw zu seiner Wahl. Die weiteren Kandidaten im vorläufigen WM-Kader für Mittelfeld und Angriff sind: Julian Brandt, Julian Draxler, Leon Goretzka, Mario Gomez, Ilkay Gündogan, Sami Khedira, Toni Kroos, Thomas Müller, Mesut Özil, Marco Reus, Sebastian Rudy, Leroy Sané und Timo Werner. Nicht berücksichtigt wurde Mario Götze, der im WM-Finale 2014 das entscheidende Tor gegen Argentinien geschossen hatte. „Mein Job als Bundestrainer ist es, leider auch manchmal Träume platzen zu lassen. Es hängt manchmal an Kleinigkeiten. Die Entscheidungs-Kriterien sind die sportliche Qualität und dass die Mannschaft auf und außerhalb des Platzes funktionieren muss“, erläuterte Löw seine Wahl.

Vier Spieler müssen noch gestrichen werden

Die „Mission Titelverteidigung“ beginnt am 23. Mai mit einem ersten Trainingslager in Südtirol. Bis zum 4. Juni muss der Bundestrainer dem Weltverband FIFA den endgültigen Kader für das Turnier in Russland melden, der dann maximal 23 Spieler umfassen darf. Am 17. Juni startet das deutsche Team in Moskau gegen Mexiko in die WM. Weitere Gruppengegner sind Schweden und Südkorea. Das Finale findet am 15. Juli ebenfalls in Moskau statt.

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