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Unfallgefahr: Ikea ruft Kinder-Schlaginstrument Lattjo und Trommelschlägel zurück

Ikea ruft ein im November in den Verkauf aufgenommenes Kinderspielzeug zurück. Das Lattjo genannte Schlaginstrument und ebenfalls erhältliche Lattjo-Trommelschlägel sollen aus Sicherheitsgründen nicht mehr angeboten und von den Kunden unter Erstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden können.

Rücknahme trotz erfolgreicher Sicherheitstests

INFO-BOX:
IKea Lattjo-Rückruf
Weitere Informationen zum Rückruf des Kinder-Schlaginstruments Lattjo sowie der zugehörigen Lattjo-Trommelschlägel.
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In einer Mitteilung erklärte der Konzern, dass es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme handelt. Mitarbeiter hätten festgestellt, dass sich die Gummikugel an den Trommelschlägeln beim Spielen lösen oder von den Kindern abgeschraubt und verschluckt werden könnte. Einen solchen Zwischenfall soll es nach Erkenntnissen des Unternehmens bisher nicht gegeben haben, um Unfälle zu vermeiden, rufe man die Lattjo-Spielzeuge dennoch zurück.

Ikea betonte gleichzeitig, sich bei der Entwicklung der Produkte an geltende Standards gehalten zu haben. Entsprechende Tests hätten die Lattjo-Spielzeuge deshalb erfolgreich bestanden. Bei einer weiteren Überprüfung habe man aber Risiken aufgedeckt, die bei den Sicherheitsstandards nicht berücksichtigt werden.

Lattjo-Trommelschlägel © presseportal.de / Ikea
Lattjo-Trommelschlägel © presseportal.de / Ikea

Rückgabe auch ohne Kaufbeleg möglich

Kunden, die dem Rückruf des Unternehmens folgen wollen, können die Produkte in jeder beliebigen Filiale abgeben. Ein Kassenbon als Kaufbeleg ist dafür nicht nötig. In Deutschland wurden das Lattjo-Schlaginstrument und die Trommelschlägel rund 1.700 bzw. 600 Mal verkauft. Weltweit hat Ikea laut einer Sprecherin 10.700 Instrumente und 6.000 Schlägel abgesetzt.

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Ralf Schmidl

Als Politologe und Online-Redakteur kümmert sich Ralf auf News-Mag in erster Linie um die Bereiche Politik und Wirtschaft. Aber auch zu Lifestyle-Themen wie Smart Living, Car-Trends oder Verbraucherschutz steuert er regelmäßig Artikel auf News-Mag bei.

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