home Sport Eintracht Frankfurt: Niko Kovac beerbt Armin Veh als Cheftrainer

Eintracht Frankfurt: Niko Kovac beerbt Armin Veh als Cheftrainer

Eintracht Frankfurt hat einen neuen Trainer. Zwei Tage nachdem Armin Veh von diesem Posten entbunden wurde, präsentierte der Verein den ehemaligen Bundesligaspieler Niko Kovac als dessen Nachfolger. Er soll die Mannschaft nun vor dem Abstieg bewahren.

Kovac bleibt nur bei Klassenerhalt

INFO-BOX:
Trainer
Eintracht Frankfurt
  • 2004-2009:
    Friedhelm Funkel
  • 2009-2011:
    Michael Skibbe
  • 2011: Christoph Daum
  • 2011-2014: Armin Veh
  • 2014-2015:
    Thomas Schaaf
  • 2015-2016: Armin Veh
  • seit 2016: Niko Kovac
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Kovac wird die Frankfurter vorerst bis 2017 unterstützen. Außerdem wurde im Vertrag festgeschrieben, dass ihm seine Position nur erhalten bleibt, wenn er die Mannschaft aus dem Tabellenkeller führen kann. Sollte die Eintracht in der nächsten Saison in der 2. Liga antreten müssen, würde dies automatisch den Abschied Kovacs bedeuten, der bis vergangenen Herbst die kroatische Nationalmannschaft gecoacht hatte. Leicht wird diese Aufgabe keinesfalls. Nach acht Spielen im Jahr 2016 weist die Bilanz der Frankfurter erst einen Sieg aus.

Sein Vorgänger Veh galt einstmals als Erfolgstrainer, agierte zuletzt aber glücklos und verlor auch deshalb den Rückhalt bei Verein und Fans. Von der Neuverpflichtung erhofft sich die Vereinsführung eine Beruhigung der angespannten Stimmung und gleichzeitig eine Leistungssteigerung des Teams. Als Trainer hat Kovac in der Bundesliga keine Erfahrung, stand aber selbst in 241 Spielen unter anderem für Hertha BSC, den Hamburger SV und Bayern München auf dem Platz.

Bruder Robert wird Co-Trainer

Zu seiner Strategie äußerte sich der neue Mann an der Seitenlinie bei seiner Vorstellung nur knapp. Er wolle nun erst einmal viele Einzelgespräche führen und einige Veränderungen vornehmen, hieß es. Unterstützt wird er dabei von seinem Bruder Robert, der ihm schon bei seiner Arbeit mit der kroatischen Nationalmannschaft assistierte. Beide wollen vor allem die Leidenschaft der Spieler neu beleben. „Über Leidenschaft kann man viel bewegen.“

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