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Transfer-Offensive: Nach Nico Schulz wechseln auch Thorgan Hazard und Julian Brandt zu Borussia Dortmund

Bild: bvb.de / Borussia Dortmund

Borussia Dortmund geht bei der Kaderplanung für die kommende Saison frühzeitig in die Vollen. Nur einen Tag nach der Verpflichtung von Nico Schulz, der von 1899 Hoffenheim kommt, gaben die Borussen die Wechsel von Thorgan Hazard (Borussia Mönchengladbach) und Julian Brandt (Bayer Leverkusen) zu den Schwarz-Gelben bekannt. Das Gesamtvolumen für die drei Transfers dürfte bei rund 76 Millionen Euro liegen. Sowohl Brandt als auch Hazard unterschrieben bis 30. Juni 2024.

Dortmund profitiert bei Brandt von Ausstiegsklausel

„Obwohl Julian Brandt schon lange in der Bundesliga spielt und sowohl national als auch international über viel Erfahrung verfügt, ist er mit 23 Jahren immer noch ein sehr junger Profi mit Entwicklungspotenzial“, sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc. Auch Hazard habe seine Klasse in den vergangenen Jahren vielfach unter Beweis gestellt. „Wir freuen uns sehr, dass sich Thorgan aus voller Überzeugung für Borussia Dortmund entschieden hat. Er ist ein erfahrener Bundesliga-Profi und belgischer Nationalspieler, der uns mit seinem Tempo und seiner Abschlussqualität helfen wird.“ Hazard gilt als Wunschspieler von Trainer Lucien Favre, der den Belgier bereits aus gemeinsamen Gladbacher Tagen kennt. Der Bruder von Chelsea-Star Eden Hazard soll in Dortmund die Lücke schließen, die Außenstürmer Christian Pulisic hinterlässt, der für 64 Millionen Euro zum FC Chelsea wechselt.


Bei Julian Brandt profitieren die Borussen von einer Ausstiegsklausel in dessen Vertrag bei Bayer Leverkusen. Brandt konnte den Werksclub nach dieser Bundesliga-Saison für die festgeschriebene Summe von 25 Millionen Euro verlassen. Der Offensivspieler hat bereits 165 Bundesligaspiele absolviert und kommt dabei auf 34 Treffer und 40 Torvorlagen. In der Vergangenheit war er unter anderem auch mit dem FC Bayern München in Verbindung gebracht worden.

Brandt selbst sagte zu seinem Wechsel, er sei ein Mensch, der „Dinge auch mal aus dem Bauch“ heraus entscheide und dem ein gutes Gefühl dabei wichtig sei. „Im Fall von Borussia Dortmund habe ich ein sehr gutes Gefühl. Ich möchte mich persönlich weiterentwickeln, das ist einer der Hauptgründe für meinen Wechsel. Der BVB ist in der vergangenen Saison sehr knapp am Titel vorbeigeschrammt. Es gibt also Luft nach oben“, so Brandt weiter.

André Schürrle bisheriger Dortmunder Rekordtransfer

Mit im Schnitt rund 25 Millionen zählt das neue Borussen-Trio zwar zum oberen Drittel der teuersten BVB-Neuzugänge, für vier Spieler hat der Club aber in den vergangenen Jahren noch mehr Geld auf den Tisch gelegt. 2016 wechselten Mario Götze von den Bayern und Henrikh Mkhitaryan für jeweils 26 Millionen ins Revier, im vergangenen Jahr kam Abdou Diallo für 28 Millionen Euro von Mainz 05. Der bisherige Dortmunder Rekordtransfer ist André Schürrle, für den die Borussia 2016 30 Millionen Euro an den VfL Wolfsburg überwies.