Deutsche Bundesbank überweist zum ersten Mal seit 1979 kein Geld an Finanzminister

Die Corona-Pandemie macht auch vor der Bilanz der Bundesbank keinen Halt. Wegen der mit der Krise verbundenen Risiken will die Zentralbank die im vergangenen Jahr erwirtschafteten Gewinne als Risikovorsorge zurücklegen und nicht an den Bund überweisen. Das gab Bundesbank-Präsident Jens Weidmann am Mittwoch auf der Jahrespressekonferenz der Notenbank bekannt. Damit wird der Bundesbank zum ersten …

Europäische Zentralbank weitet Corona-Notprogramm auf 1,35 Billionen Euro aus

Europas Währungshüter legen im Kampf gegen die Folgen der Corona-Pandemie noch einmal kräftig nach. Die Europäische Zentralbank (EZB) gab am Donnerstag bekannt, dass sie ihr Corona-Notkaufprogramm für Anleihen um 600 Milliarden auf 1,35 Billionen Euro aufstocken werde. Die Mindestlaufzeit des Kaufprogramms wird zudem um ein halbes Jahr bis Ende Juni 2021 verlängert. Den Leitzins ließen …

Bundesverfassungsgericht: Anleihekaufprogramm der EZB ist teilweise verfassungswidrig

Der billionenschwere Ankauf von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB) ist teilweise verfassungswidrig. Wie das Bundesverfassungsgericht heute in Karlsruhe urteilte, hat die Notenbank damit in mehreren Punkten gegen das Grundgesetz verstoßen. Die Bundesregierung hätte so unter anderem dagegen vorgehen müssen, dass die EZB ihre Beschlüsse nicht auf deren Verhältnisse geprüft habe. Zudem hätte die Notenbank …

Corona-Krise: US-Notenbank Fed will unbegrenzt Staatsanleihen kaufen

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) bringt neue, umfangreiche Maßnahmen im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der weltweiten Coronavirus-Pandemie auf den Weg. Heute kündigte die Bank unbegrenzte Käufe von Staatsanleihen und bestimmten, mit Hypotheken besicherten Wertpapieren an. Außerdem will sie künftig auch Studien- oder Kreditkartenkredite als Sicherheiten für die Geldvergabe an Geschäftsbanken akzeptieren. Inhaltsverzeichnis 1. Experten: …

Europäische Zentralbank: Negativzins für Banken sinkt auf -0,5 Prozent

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat als Reaktion auf die schwächelnde Konjunktur und die niedrige Inflation den Einlagenzinssatz von bisher -0,4 auf jetzt -0,5 Prozent gesenkt. Zu diesem Zinssatz können Geschäftsbanken überschüssiges Geld bei der Notenbank parken. Damit müssen Finanzinstitute zukünftig faktisch einen noch höheren Strafzins für Einlagen zahlen. Allerdings führt die Notenbank ab sofort eine …

Ende der Niedrigzinsen? Europäische Zentralbank lässt Anleihen-Kaufprogramm zum Jahresende auslaufen

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat heute auf einer Sitzung im lettischen Riga ein Ende ihrer milliardenschweren Anleihenkäufe zum Ende dieses Jahres in Aussicht gestellt. Schon ab Oktober soll das Volumen der monatlichen Käufe von derzeit 30 auf 15 Milliarden Euro verringert werden. Ende Dezember soll das Programm dann komplett eingestellt werden. Seit Beginn der Anleihenkäufe …

Wende in der Geldpolitik? Europäische Zentralbank verringert Anleihenkäufe

Die Europäische Zentralbank (EZB) leitet in kleinen Schritten eine Wende in der Geldpolitik ein. Ab kommendem Jahr soll der Ankauf von Anleihen deutlich zurückgefahren werden. An den niedrigen Zinsen wird man aber vorerst nicht rütteln. Inhaltsverzeichnis 1. Anleihenprogramm soll bis September 2018 weiterlaufen 2. Niedrigzins bis 2019 unangetastet? Anleihenprogramm soll bis September 2018 weiterlaufen INFO-BOX:Staatsanleihen …

Europäische Zentralbank: Keine Abkehr von der Niedrigzinspolitik

Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank sorgt seit Monaten für Diskussionen, vom derzeitigen Kurs wollen die Währungshüter aber nicht abrücken. An der Geldpolitik wird sich folglich in den kommenden Monaten nichts ändern, wie der EZB-Rat heute bestätigt hat. Während dies bei Sparern für Unmut sorgen dürfte, legte der Dax im Anschluss an die Nachricht leicht zu. …

Griechenland: SPD und Grüne wollen zustimmen

SPD und Grüne wollen im Bundestag den neuen Griechenland-Hilfen zustimmen. Erstmals bedeutet das Paket einen direkten finanziellen Verlust in dreistelliger Millionenhöhe für den Bundeshaushalt. Die Abstimmung ist für den 1. Dezember angesetzt. Durch die Signale der beiden Oppositionsfraktionen gilt eine breite Mehrheit als sicher. Die schwarz-gelbe Regierungskoalition hatte zuletzt in europäischen Fragen keine eigene Mehrheit …