Deutsche Bundesbank überweist zum ersten Mal seit 1979 kein Geld an Finanzminister

Die Corona-Pandemie macht auch vor der Bilanz der Bundesbank keinen Halt. Wegen der mit der Krise verbundenen Risiken will die Zentralbank die im vergangenen Jahr erwirtschafteten Gewinne als Risikovorsorge zurücklegen und nicht an den Bund überweisen. Das gab Bundesbank-Präsident Jens Weidmann am Mittwoch auf der Jahrespressekonferenz der Notenbank bekannt. Damit wird der Bundesbank zum ersten …

Italien: Ehemaliger EZB-Chef Mario Draghi soll Expertenregierung bilden

Nach dem Bruch der Regierungskoalition in Italien hat Staatspräsident Sergio Mattarella dem früheren Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, das Mandat zur Bildung eines Expertenkabinetts erteilt. „Ich danke dem Präsidenten für das Vertrauen“, sagte der 73 Jahre alte Ökonom nach dem Treffen mit Mattarella. Draghi will nun weitere Verhandlungen führen. Er zeigte sich zuversichtlich, …

Kryptowährung: Bitcoin stürzt um mehr als 8.000 Dollar ab

Auf einen extremen Kursanstieg folgte am Montag ein böses Erwachen. Der Bitcoin ist zweitweise um mehr als 8.000 Dollar auf rund 30.000 Dollar abgestürzt. Ende vergangener Woche war die Digitalwährung noch auf ein neues Rekordhoch von fast 42.000 Dollar geklettert. Zuletzt wurde der Bitcoin auf der Handelsplattform Bitstamp mit rund 31.000 Dollar gehandelt. Inhaltsverzeichnis 1. …

Kryptowährung: Bitcoin überspringt Marke von 20.000 US-Dollar

Die Digitalwährung Bitcoin hat erstmals die Marke von 20.000 US-Dollar überschritten. Am Nachmittag kostete ein Bitcoin auf der Handelsplattform Bitstamp bis zu 20.800 Dollar (rund 17.085 Euro). Der bisherige Rekord von 19.700 Dollar wurde damit klar übertroffen. Ende 2017 und in den vergangenen Wochen war die Digitalwährung mehrfach an dieser Schwelle gescheitert. Inhaltsverzeichnis 1. Akzeptanz …

Europäische Zentralbank startet im Oktober Testphase für digitalen Euro

Die Europäische Zentralbank (EZB) plant, ab dem 12. Oktober die Einführung eines digitalen Euros zu testen. Das gab EZB-Präsidentin Christine Lagarde am Freitag bekannt. In den kommenden Wochen sollen dazu interne Tests mit einer Digitalwährung starten. Zeitgleich wird es eine öffentliche Befragung von Bürgern sowie Fachleuten aus der Wissenschaft geben zum Für und Wider eines …

Europäische Zentralbank weitet Corona-Notprogramm auf 1,35 Billionen Euro aus

Europas Währungshüter legen im Kampf gegen die Folgen der Corona-Pandemie noch einmal kräftig nach. Die Europäische Zentralbank (EZB) gab am Donnerstag bekannt, dass sie ihr Corona-Notkaufprogramm für Anleihen um 600 Milliarden auf 1,35 Billionen Euro aufstocken werde. Die Mindestlaufzeit des Kaufprogramms wird zudem um ein halbes Jahr bis Ende Juni 2021 verlängert. Den Leitzins ließen …

Bundesverfassungsgericht: Anleihekaufprogramm der EZB ist teilweise verfassungswidrig

Der billionenschwere Ankauf von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB) ist teilweise verfassungswidrig. Wie das Bundesverfassungsgericht heute in Karlsruhe urteilte, hat die Notenbank damit in mehreren Punkten gegen das Grundgesetz verstoßen. Die Bundesregierung hätte so unter anderem dagegen vorgehen müssen, dass die EZB ihre Beschlüsse nicht auf deren Verhältnisse geprüft habe. Zudem hätte die Notenbank …

Negativzinsen: Erste Bank verlangt Strafzinsen für Privatkunden-Einlagen unter 100.000 Euro

Zahlreiche Banken berechnen ihren Kunden seit Monaten Negativzinsen auf Geldeinlagen. Bei Privatkunden waren bisher Guthaben bis zu 100.000 Euro davon ausgenommen. Nach Auswertungen des Vergleichsportals Verivox erhebt aber nun ein Institut Negativzinsen auch auf geringere Tagesgeldeinlagen. Inhaltsverzeichnis 1. Gericht: Bei Kontoführungsgebühren keine Strafzinsen zulässig 2. Strafzinsen kosten Banken rund 40 Milliarden Euro pro Jahr Gericht: …

Europäische Zentralbank: Negativzins für Banken sinkt auf -0,5 Prozent

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat als Reaktion auf die schwächelnde Konjunktur und die niedrige Inflation den Einlagenzinssatz von bisher -0,4 auf jetzt -0,5 Prozent gesenkt. Zu diesem Zinssatz können Geschäftsbanken überschüssiges Geld bei der Notenbank parken. Damit müssen Finanzinstitute zukünftig faktisch einen noch höheren Strafzins für Einlagen zahlen. Allerdings führt die Notenbank ab sofort eine …

Wegen EZB-Geldpolitik: Sparkassen erwarten steigende Kosten für Kunden

Die Bundesregierung prüft derzeit, ob sie mit einem gesetzlichen Verbot Kleinsparer vor Strafzinsen schützen kann. Unterdessen bereitet der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), Helmut Schleweis, Bankkunden bereits auf deutlich steigende Kosten vor, da die Europäische Zentralbank (EZB) die „bisherigen Spielregeln außer Kraft“ setze. Dürften die Banken keine Minuszinsen erheben, müssten sie höhere Gebühren …